Im Jahr 2012 wäre der Namensgeber unserer Tagungsstätte, Silvio Gesell, 150 Jahre alt geworden. Sein Hauptwerk „Die Natürliche Wirtschaftsordnung“ wurde in diesem Jahr auf vielen Veranstaltungen durch großartige Vorträge gewürdigt.
Wir haben uns entschlossen, in diesem Jubiläumsjahr ein Kunstprojekt zu starten, das aufzeigt wie wertvoll Hinweise auf natürliche Abläufe auch im Hinblick auf das Wirtschaftssystem sind.

Bei der Lösung, die Gesell sich für das Geldwesen wünschte, spielt der ungehemmte Fluss von Waren und Leistungen in Verbindung mit dem Tauschmittel Geld eine große Rolle. Das Fließen spielt auch in der Natur eine große Rolle, sodass diese Verbindung ein künstlerisches Element sein wird, welches das Projekt prägen soll. Ein weiteres ist die Darstellung der Schönheit und Notwendigkeit von Werden und Vergänglichkeit.

Die Kreisläufe der Natur zeigen, wie wichtig der Verfall des Alten für die Entstehung des Neuen ist.
Nichts ist für die Ewigkeit, doch unser heutiges Geldsystem ist in seiner Verfassung auf ewiges Wachstum programmiert.

Auf künstlerischem Weg soll die Notwendigkeit eines Umdenkens in den brennendsten Fragen unserer Zeit dargestellt werden.

Silvio Gesell, der Namensgeber des Hauses stellte sich eine Wirtschaft vor, in der Geld als dienendes Tauschmittel funktioniert und die Menschen in ihrer Kreativität versorgt, wie der mäandrierende Fluss die fruchtbare Landschaft. „Fließen“, „Werden und Vergehen“ sind deshalb auch die wichtigsten Stichworte des Kunstprojektes.

Bemooster Stuhl

Die Besucher werden überrascht von einer Fülle an Ideen und Informationen, aber eben auch von Kunst im Wald. Es gibt viel zu erkunden und zu erleben am Rande von Wuppertal.
Ein Spaziergang ist das allemal wert.

In Ihrer Ausgabe Nr. 4 berichtet die Zeitschrift HUMANE WIRTSCHAFT unter der Überschrift „Inspiration für gesellschaftliche Entwicklungsarbeit“ über das Projekt.

Die WAZ berichtete über das Kunstprojekt, aber auch in vielen weiteren Internetblogs wurden nach Besuchen bei uns, die Eindrücke niedergeschrieben.

Bilder und weitere Informationen zu dem Kunstprojekt gibt es:

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Auf der Webseite des Künstlers Karsten Behr

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